Technische Marktanalyse
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Technische Marktanalyse 

Die technische Marktanalyse unterteilt sich in insgesamt vier Bereiche. Diese umfassen die Charttechnik, die Markt- und Zyklentechnik sowie die Sentimentanalyse. Allen Bereichen gemein ist, dass nicht fundamentale Daten, sondern Kursmuster und Indikatoren betrachtet werden, um Rückschlüsse auf die künftige Kursentwicklung eines Basisobjektes zu ziehen. Der technischen Analyse liegt die Philosophie zu Grunde, dass alle kursrelevanten Informationen bereits vom "Markt" verarbeitet worden sind und deren Analyse daher überflüssig ist.

Im folgende wird eine kurze Definition der oben besschrieben technischen Analyseinstrumente gegeben:

a) Charttechnik:

Die Kurs-Prognose beruht bei der Charttechnik allein auf dem entsprechenden Kursverlauf. Fundamentale Daten eines Unternehmens, wie z.B. die Eigenkapitalquote, Umsatzentwicklung, Erträge usw. spielen keine Rolle. Die Rechtfertigung der Chartanalyse aus Sicht fundamentaler Daten findet sich im zeitlichen Verzug. Die Geschäftsberichte der Unternehmen beziehen sich auf Stichtage, die meist einige Monate weit zurück liegen. Zwangsläufig kann also auch eine "aktuelle" Analyse der fudamentalen Daten bereits veraltet sein und bezieht sich immer auf Daten in der Vergangenheit. Die Charttechnik hingegen basiert auf den aktuellen Kursen von den angenommen wird, dass sie die wirtschaftliche Situation und Erwartungen für das entsprechende Unternehmen korrekt wiederspiegeln.

b) Markttechnik:

Der Markttechniker untersucht den Charakter einer Bewegung, wie z.B. die Stärke oder Schwäche eines Kursmusters. Dabei ist für den Markttechniker nicht der Chartverlauf eines Basisobjektes primär relevant, sondern vielmehr statistische Kennzahlen, die sich aus dem Kursverlauf herleiten lassen. Hierzu gehört beispielsweise das Umsatzvolumen bei fallenden entgegen steigenden Kursen des Basisobjektes.

c) Zyklusanalyse:

Die Zyklusanalyse setzt voraus, dass sich ökonomische Entwicklungen und Handelsmuster im Zeitablauf regelmässig  wiederholen. Das bedeutet im Grunde genommen, dass alle künftigen wirtschaftlichen Entwicklungen mit dem Wissen historischer Erfahrungswerte antizipert werden können. Bestes Beispiel hierfür ist die Lebenszyklusanalyse, die makroökonomische Trends abhängig vom Verhalten der demographisch dominierenden Altersgruppen prognostiziert.

d) Sentimentanalyse:

Die Sentimentanalyse hinterfragt die Stimmung, von der ein Kursverlauf begleitet worden ist. Basierend auf daraus abgeleiteten Indikatoren wird versucht zu prognostizieren, ob der  Kursverlauf des betrachteten Basisobjektes nachhaltig ist oder nicht und wie die folgende Bewegungsrichtung wahrscheinlich aussehen wird.


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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. Februar 2011 um 21:50 Uhr