Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit 4.5 out of 5 based on 8 votes.
Benutzerbewertung: / 8
SchwachPerfekt 

 

Erstellungsdatum 25.06.2010 Arbeiter

Inhaltsverzeichnis

  LOHNSTEUER                              WERBUNGSKOSTEN 


Definition 

Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit meinen zunächst den Bezug von

  • Lohn oder
  • Gehalt.

Die dabei an den Staat abzuführende Lohnsteuer ist eine spezielle Form der Einkommensteuer. Diese muss neben weiteren Abzügen auf jeder Lohn- bzw. Gehaltsabrechnung dokumentiert sein.

Ferner gehören

  • Gratifikationen,
  • Tantiemen,
  • geldwerte Vorteile vom Arbeitgeber (z.B. Waren, Mahlzeiten oder Firmenwagen) sowie
  • Witwen- und Waisenrenten zum Einkommen aus nicht selbstständiger Arbeit.

nach oben ↑

 

1. Lohnsteuer

Die vom Bruttolohn einzubehaltende Lohnsteuer kann in den für das entsprechende Jahr erstellten Lohnsteuertabellen ersehen werden.

Hierzu folgenden Link: Abgabenrechner, Bundesministerium der Finanzen 

Wählen Sie den Link "individuelle Lohnsteuertabelle 2010". Geben Sie dann Ihr Geburtsjahr an. Im Bereich "Allgemeine Besteuerungsmerkmale" können Sie, wenn sie Kinder haben, die Zahl der Kinderfreibeträge angeben. Wenn Sie Kirchensteuerpflichtig sind, wählen Sie bei den "Allgemeinen Besteuerungsmerkmalen" "Ja" und suchen Sie das Bundesland aus, in dem Sie steuerpflichtig sind. Im Bereich "Angaben zum Bruttolohn" wählen Sie die Option "Monatslohn". Sollten Sie zum Beispiel 2.700 € verdienen, geben Sie in den Eingabefeldern "von" und "bis" 2.700 € und 2.701 € an. Falls Sie noch weitere Angaben machen können, füllen Sie die Eingabefelder entsprechend aus. Klicken sie anschließend auf den Button "Berechnen" unten rechts auf der Seite.

Der dann erscheinende Auszug aus der Lohnsteuertabelle enthält die Daten der Abzüge für Lohn- und Kirchensteuer sowie für den Solidaritätszuschlag für genau 2.700 €, für alle Lohnsteuerklassen (I - VI).
Zur Erläuterung der Lohnsteuerklassen vgl. § 38b EStG Lohnsteuerklassen.

Die Lohnsteuer für ein Brutto-Einkommen von 2.700 € (ohne Kinderfreibeträge) beträgt:

Lohsteuer für 2.700 € (Steuerklasse I) = 401,08 €

nach oben ↑

 

2. Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag ist eine zusätzliche Steuer, die eingeführt wurde, um die deutsche Wiedervereinigung zu finanzieren. Er beträgt 5,5% der Lohnsteuer.

Solidaritätszuschlag = 401,08 € * 5,5% = 22,0594 € ≈ 22,05 €

nach oben ↑

 

3. Kirchensteuer

Die Kirchensteuer wird gleichzeitig mit der Lohnsteuer und dem Solidaritätsbeitrag von den Arbeitgebern einbehalten und anschließend an das Finanzamt weitergeleitet. Der Steuersatz beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 8%. In allen übrigen Bundesländern beträgt er 9%. Die Kirchensteuer wird anteilig von der Lohnsteuer berechnet.

Kirchensteuer = 401,08 € * 9% = 36,0972 € ≈ 36,09 €

nach oben ↑

 

4. Krankenversicherung

Im Falle einer gesetzlichen Krankenversicherung, wird der entsprechende Beitragssatz nur zum Teil vom Arbeitnehmer gezahlt. Den restlichen Betrag bezahlt der Arbeitgeber. Seit dem 1. Juli 2009 sind die Beitragssätze der gesetzlichen Krankennkassen bundesweit gleich gestellt worden und Beträgt 14,9% (allgemeiner, nicht ermäßigter Satz). Der Arbeitnehmer bezahlt 0,9% zusätzlich zur Hälfte des Beitragssatzes bzw. 7,9% vom Bruttolohn. Der Anteil des Arbeitnehmers beträgt laut Beispiel:

Krankenkassenbeitrag = (14,0% / 2) + 0,9%

<=> Krankenkassenbeitrag = 7% + 0,9% = 7,9%

Der Krankenbeitrag wird anhand des Bruttolohns berechnet:

Krankenkassenbeitrag = 2.700 € * 7,9% = 213,30 €

nach oben ↑

 

5. Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung wird je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber gezahlt. Sie beträgt zurzeit 1,95% (Kinderlose zahlen 2,2%). Der Arbeitnehmeranteil der Pflegeversicherung wird anteilig vom Bruttolohn berechnet:

Pflegeversicherung = 2.700 € * (2,2% / 2)

<=> Pflegeversicherung = 2.700 € * 1,1% = 29,70 €

nach oben ↑

 

6. Rentenversicherung

Die Rentenversicherung beträgt zurzeit 19,9% und wird ebenfalls je zur Hälfte vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber  gezahlt (maximal 1094,50 € / 2 = 547,25 € Beitragsbemessungsgrenze neue Bundesländer).
Die Rentenversicherung wird anhand des Bruttolohns ermittelt:

Rentenversicherung = 2.700 € * (19,9% / 2)

<=> Rentenversicherung = 2.700 € * 9,95% = 268,65 €

Link: Deutsche Rentenversicherung, Beitragsbemessungsgrenzen und Beitragssätze

nach oben ↑

 

7. Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung beträgt zurzeit 2,8% und wird paritätisch vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber gezahlt. Die Arbeitslosenversicherung wird anhand des Bruttolohns berechnet:

Arbeitslosenversicherung = 2.700 € * (2,8% / 2) 

<=> Arbeitslosenversicherung = 2.700 € * 1,40% = 37,80 € 

nach oben ↑

 

Gesamtübersicht

Die aufgeführten Beispielrechnungen gelten für einen kinderlosen, ledigen Arbeitnehmer (-> Lohnsteuer), wohnhaft in z.B. Nordrhein-Westfahlen (-> Kirchensteuer), mit einem Bruttolohn von in diesem Beispiel 2.700 € pro Monat. Die dadurch bestimmten Steuern und Beiträge sind in folgender Tabelle zusammengefasst:

 

Der Bruttolohn wird abzüglich der Werbungskosten, mindestens jedoch weniger 920 € (Werbungskosten-Pauschale), in voller Höhe dem zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet.

zu versteuerndes Einkommen = (12 * Brutto-Monatslohn) - Werbungskosten
<=> zu versteuerndes Einkommen = (12 * 2.700 €) - 920 €
<=> zu versteuerndes Einkommen = 32.400 € - 920 €
<=> zu versteuerndes Einkommen = 31.480 €

Aus dem in Summe mit allen anderen Einkunftsarten zu versteuernden Einkommen, wird erneut die Einkommensteuer, der Solidaritätsbeitrag sowie die Kirchensteuer berechnet. Die mit dem Gehalt bereits abgeführten Steuern und Versicherungsbeiträge werden von den entsprechenden Positionen bzw. der Zahllast im Rahmen der Einkommensteuer wieder abgezogen.

nach oben ↑


Werbungskosten

 

Wenn mit der Einkommensteuererklärung keine Werbungkosten für die Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit angegeben werden, wird vom Finanzamt ein Werbungskosten-Pauschalbetrag in Höhe von 920 € von dem zu versteuernden Jahresbruttolohn abgezogen.

Sollten im entsprechenden Kalenderjahr mehr Werbungskosten als 920 € angefallen sein, sind diese zu belegen. Anstatt der 920 € werden dann die tatsächlichen angefallenen Werbungskosten >920 € angerechnet.

nach oben ↑

 

Aufwendungen für die Fort- und Weiterbildung

Fort- und Weiterbildungskosten sind unbegrenzt abziehbar. Diese Aufwendungen leistet ein Arbeitnehmer, um seine Kenntnisse und Fertigkeiten im ausgeübten Beruf zu erhalten, zu erweitern oder sich ändernden Anforderungen anzupassen. Dazu gehören auch z.B. Umschulungen (führt ggf. zum Berufswechsel) und ein berufsbegleitendes Erststudium.

Achtung: Die Kosten für eine Ausbildung und auch ein Erststudium ohne Dienstverhältnis gelten nicht als Werbungskosten, sondern stellen Sonderausgaben dar, die bis zu einer Höhe von 4.000 € p.a. absetzbar sind.

Fort- und Weiterbildungskosten sind z.B.: 

  • Kursgebühren
  • Fahrtkosten
  • Fachliteratur
  • Arbeitsmittel
  • usw.

nach oben ↑

 

Beiträge zu Berufsverbänden

Beiträge zu Berufsverbänden (dazu gehören auch Gewerkschaften) und Aufwendungen, die im Zusammenhang mit einer Tätigkeit für einen Berufsverband stehen sowie Aufwendungen für Leistungen des Berufsverbandes sind steuerlich absetzbar.

nach oben ↑

 

Umzugskosten

Sollte der Wohnsitz aus beruflichen Gründen gewechselt werden, sind die Kosten hierfür steuerlich absetzbar. Bei einem Umzug aufgrund der Verringerung des Arbeitsweges, kann dies ab einer Verkürzung der Fahrtzeit von einer Stunde geltend gemacht werden.

Zusätzlich kann bei doppelter Mietzahlung die Miete der alten Wohnung für 3 bis maximal 6 Monate steuerlich abgesetzt werden. 

Neben den Transportkosten können auch alle Kosten, die durch die Beschaffung der neuen Wohnung angefallen sind (z.B. Maklerkosten), abgesetzt werden.
Bei Fehlen von Einzelnachweisen für die entsprechenden angefallenen Kosten, kann ein Pauschalbetrag in Höhe von 628 € bei Ledigen und 1.256 € bei Verheirateten in Anspruch genommen werden.

nach oben ↑

 

Mehraufwendungen bei doppelter Haushaltsführung

Die Kosten einer aus beruflichen Gründen unterhaltene Zweitwohnung am Arbeitsort, die außerhalb des Ortes des "eigenen Hausstands" liegen muss, berechtigt zum steuerlichen Abzug. Dies gilt unter anderem laut den folgenden Kriterien:

  • der "eigene Hausstand" ist eine voll eingerichtete Wohnung/Haus des Arbeitnehmers,
  • am "eigenen Hausstand" muss ein Haushalt unterhalten werden (d.h. der Arbeitnehmer muss die Haushaltsführung mindesten wesentlich mit bestimmen),
  • es ist nicht erforderlich, dass "hauswirtschaftliches Leben" herrscht (z.B. wenn der Arbeitnehmer alleine wohnt, oder den Ehepartner zur Zweitwohnung am Arbeitsort mitnimmt),
  • der "eigene Hausstand" wird als solcher abgelehnt, wenn der Arbeitnehmer bei seinen Eltern wohnt. Dies gilt nicht, wenn der Arbeitnehmer eine eigene, abgeschlossene Wohnung im Elternhaus bewohnt.

Abzugsfähige Kosten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung sind:

  • Fahrtkosten (0,30 € pro km bei Nutzung des privaten PKW, ansonsten Fahrtkosten laut Beleg)
  • Miet- und Nebenkosten
  • Umzugskosten
  • Verpflegungsmehraufwendungen
    (maximal bis drei Monate nach Bezug der Zweitwohnung, bis 24 Stunden Abwesenheit: 24 €, 14-24 Stunden: 12 €, 8-14 Stunden: 6 €)

nach oben ↑

 

Aufwendungen für Arbeitsmittel

Fachbücher, Fachzeitschriften, PC, Werkzeuge, Berufsbekleidung, Bürobedarf etc.
Die Arbeitsmittel können im Jahr der Anschaffung in voller Höhe der Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgesetzt werden, solange diese ohne Umsatzsteuer je Arbeitsmittel 410 € netto nicht übersteigen. Sollte ein Arbeitsmittel mehr als 410 € netto Kosten verursachen, müssen diese über den geschätzten Nutzungszeitraum linear abgeschrieben werden.

Die Kosten für zum Beispiel einen PC betragen 2.500 €. Die Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre. Die entsprechenden Werbungskosten müssen nun also auf 3 Jahre verteilt werden und betragen pro Jahr:
jährliche Werbungskosten = 2.500 € / 3 = 833,33 €

Schreibtisch: 10 Jahre Nutzungsdauer

nach oben ↑

 

Häusliches Arbeitszimmer

Die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer können dann abgesetzt werden, wenn das Arbeitszimmer "den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit darstellt" (Gesetzesänderung 2007). Das Arbeitszimmer muss durch eine Tür vom Rest der Wohnung/Haus getrennt sein.

Die steuerliche Absetzung des Arbeitszimmers kommt für folgende Berufsgruppen in Frage: 

  • "Home Office"-Mitarbeiter
  • Außendienstmitarbeiter
  • Journalisten
  • EDV-Entwickler in Heimarbeit
  • usw.

Der Bundesfinanzhof hat allerdings Zweifel angemeldet, ob die Gesetzesänderung verfassungskonform ist. So ist es im Moment strittig, ob zum Beispiel Lehrer ihr häusliches Arbeitszimmer absetzen dürfen, da dies zwar nicht der alleinige Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit ist, jedoch allein zur Erfüllung der beruflichen Pflichten genutzt wird. Bis zur Klärung dieses Sachverhaltes, sind die Finanzämter angehalten, die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer aufzunehmen, wenn diese zurzeit auch nicht berücksichtigt werden. Es kann jedoch sein, dass, wenn ein Urteil zu Gunsten solcher Berufsgruppen fällt, die Kosten nachträglich berücksichtigt werden.

Folgende Kosten in Verbindung mit dem häuslichen Arbeitszimmer können abgesetzt werden:

  • Miete und Nebenkosten (entsprechend des Anteils der Wohnfläche)
  • Gebäudeabschreibung (bei Eigentum)
  • Zinsen für Kredite, die für die Anschaffung, Herstellung oder Reparatur verwendet worden sind
  • Wasser, Energie und Reinigungskosten
  • Renovierungskosten (Bauarbeiten, aber auch Tapete, Teppich, Fenstervorhänge, Lampen usw.)
  • Grundsteuer, Müllabfuhr-Gebühren, Schornsteinfeger-Gebühren
  • Gebäudeversicherungen

Berechnung des Anteils der Wohnfläche:

Wohnfläche wird bis zu einer lichten Höhe von 2 Metern voll, bei einer lichten Höhe zwischen 1 und 2 Metern nur zur Hälfte und bei einer lichten Höhe von unter 1 Meter überhaupt nicht angerechnet.
Nebenräume wie Keller, Waschküche, Abstellräume, Dachböden und sonstige Abstellräume gehören nicht zur Wohnfläche.
Grundsätzlich sind Nebenräume Räume, die den Nutzungsanforderung des Bauordnungsrechts nicht genügen.

Sollte nach diesem Beispiel das Arbeitszimmer eine Wohnfläche von z.B. 15 qm haben und die Wohnung eine Wohnfläche von 80 qm, dann sind z.B. Miete und Nebenkosten zu 15 qm / 80 qm * 100% = 18,75% als Kosten für das häusliche Arbeitszimmer absetzbar.

Achtung: z.B. Regale, der Schreibtisch und dergleichen werden als Arbeitsmittel abgesetzt. 

Insgesamt dürfen für das häusliche Arbeitszimmer pro Jahr maximal 1.250 € steuerlich geltend gemacht werden.

nach oben ↑

 

Werbungskosten im Zusammenhang mit Telekommunikationsgeräten

Hierunter fallen:

  • die Anschaffung eines Telefons, Mobiltelefons oder Faxgerätes,
  • die Einrichtung eines Telefonanschlusses, eines ISDN- oder DSL-Anschlusses,
  • die Gespräche, Internetzugang und -nutzung sowie
  • die Nutzungentgelte der Geräte 

 

  1. Die berufliche Nutzung (Gebühren) ist vom Steuerpflichtigen allerdings durch Einzelverbindungsnachweise der Telefongesellschaft nachzuweisen.
    Alternativ kann eine Pauschale von höchstents 20 € pro Monat angesetzt werden.
  2. Anschaffungen, die netto 410 € nicht übersteigen, können im Jahr der Anschaffung mit dem Anteil der Nutzung (z.B. 50%) steuerlich geltend gemacht werden (inkl. MwSt.).
    Bei Telekommunikationsgeräten, die mehr als 410 € netto kosten, muss der Rechnungsbetrag über einen Zeitraum von 8 Jahren bzw. mit 100% / 8 = 12,5% p.a. vom Rechnungsbetrag (inkl. MwSt.) abgeschrieben werden.

    Beispiel:
    Rechnungsbetrag-Brutto: 610 €, Rechnungsbetrag-Netto: 610 € / 1,19 = 512,60 €
    Nettobetrag > 410 €
    Abschreibung p.a. = 610 € / 8 = 76,25 €

nach oben ↑

 

Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte

Für die täglichen Fahrten zur Arbeit, können 0,30 € pro Fahrtkilometer als Werbungskosten geltend gemacht werden.  Als Grundlage der Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsplatz gilt die kürzeste Straßenverbindung. Die Kilometerpauschale gibt es unabhängig davon, ob jemand die Strecke mit dem Auto, dem Zug oder mit dem Fahrrad zurück legt. Wenn öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden, gilt ein steuerlich absetzbarer Höchstbetrag von 4.500 € pro Jahr.

nach oben ↑

 

Kinderbetreuungskosten

Die Aufwendungen für die Betreuung von Kindern im Alter von 0 bis 14 Jahren sind zu 2/3 und bis zu 4.000 € je Kind als Werbungskosten abziehbar, wenn beide Elternteile berufstätig sind.
Sind also Kosten in Höhe von 3.000 € angefallen, können hiervon
3.000 € * 2/3 = 2.000 € geltend gemacht werden.
Die Kosten können zusätzlich zum Werbungskostenpauschalbetrag (920 €) geltend gemacht werden.

nach oben ↑


weiter

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. Februar 2011 um 21:45 Uhr
 

Kommentare  

 
0 #1 Peggy 2012-04-04 12:49
neuerdings werden die Krankenkassenbe iträge um mögliche Rück/Bonuszahlungen gemindert. Gibt es eigentlich eine Möglichkeit beispielsweise die Quartalsgebühre n (4x10 EUR=40 EUR) dort wieder drauf zu rechnen oder muss dazu der Mindestprozents atz für außergewöhnlich e Belastungen für Augaben für Medikamente etc. überschritten werden?

Danke!
 
Banner