Immobilienrente
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Mit Hilfe der Immobilienrente lässt sich ein fixer Zahlungsstrom oder auch Rente aus der eigenen Immobilien generieren, ohne diese veräußern zu müssen. Eine Rente wird aus einer sogenannten Umkehrhypothek gezahlt, mit welcher die Immobilie belastet wird. Die belastete Immobilie verbleibt dabei im Besitz des Alteigentümers und dient gleichzeitig als Sicherheit für den Kreditgeber. Bei der Umkehrhypothek handelt es sich um nichts weiter als ein Darlehn auf eine Immobilie, welches in eine monatliche Rente umgewandelt werden kann.  Für die Immobilienrente kommen Immobilieneigentümer in Frage, die mindestens 60 Jahre alt sind. Die Immobilie sollte ferner abbezahlt sein. Eine Rückzahlung des Kredites erfolgt erst, wenn der gesamte Kredit als Rente ausgezahlt worden ist, der Eigentümer stirbt oder das Haus verkauft. Allerdings ist die Höhe der zu erzielenden Rente begrenzt, denn in der Regel beleiht die Bank nur 60 - 80% der Immobilie. Die Differenz zum eigentlichen Wert bildet eine Sicherheitsmarge für die Kreditgeber.

 

Der Vorteil der Immobilienrente besteht eindeutig darin, dass sich Vermögen, welches eigentlich illiquide ist, in liquides Vermögen verwandeln lässt. Die Immobilienrente eignet sich insbesondere für Eigentümer ohne Erben, die durch eine Umkehrhypothek ihre Immobilien in Geld umwandeln können, ohne auf eine Nutzung verzichten zu müssen.

 

Der Nachteil ergibt sich aus der begrenzten Höhe der Zusatzrente. Ein Verkauf der Immobilie würde meist deutlich mehr Einnahmen bringen, selbst wenn man die Kosten für eine Ersatzimmobilie in Rechnung stellt. Erklären lässt sich dieser Sachverhalt durch die von der Bank geforderte Sicherheitsmarge und die auf die Umkehrhypothek anfallenden Zinsbelastungen.


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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 06. Februar 2011 um 21:41 Uhr